Programmtechnische Abläufe während einer Modellsimulation
Die Programmabarbeitung gliedert sich in 3 Phasen:
Die Initialisierung dient der Generierung des hydrologischen Modells, inklusive
- Integration der raum- und zeitbezogenen Daten
- Einlesen der Klima- und Niederschlagsstationen und der meteorologischen Zeitreihen
- Einlesen der GIS-Datenbasis
- Aufbau des internen Geo-Datenmodells (Bilden von Verknüpfungen zwischen den
GIS-Daten untereinander und zu den Kennwerttabellen, Binden der meteorologischen Zeitreihen an die Bezugsgeometrien)
- Initialisierung der Modellebenen
- Speicherbereitstellung für Parameter und Systemvariablen
- Parameterermittlung und Startwertbelegung für Abflussbildungsmodell, Gesamtabflussmodell, Direktabflusskonzentrationsmodell, Grundwassermodell
- Initialisierung der Ergebnisauswertung.
Im Run-Modus erfolgt die eigentliche Modellabarbeitung, d.h.
- die Übertragung der punkt- oder rasterbezogenen vorliegenden meteorologischen Daten auf die Modellierungseinheiten des Abflussbildungsmodells
- Simulation der hydrometeorologischen Prozesse (Strahlungsbilanzierung, Schneeschmelze, Verdunstungsberechnung)
- Simulation der Abflussbildung (Effektivniederschlag, Grundwasserneubildung, reale Verdunstung)
- Konzentration des Direktabflusses zum Vorfluter
- Konzentration des Grundwasserabflusses zum Vorfluter
- Abflusskonzentration und -retention im Vorfluter
und die Ergebnisauswertung.
Zu Beginn der Modellabarbeitung können
- im Zuge der Optimierung modifizierte Parameter nachgeladen werden,
- hydrologische und meteorologische Zeitreihen neu eingelesen werden (Optimierung von Parametern für mehrere Ereignisse)
- Systemzustände (ereignisbezogen) nachgeladen werden.
Der End-Modus dient der Freigabe der allokierten Speicherbereiche, der Speicherung der Ergebnisse, dem Schließen noch geöffneter Dateien.
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